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Schlagschnur

Das Thema Schlagschnur ist eine Modeerscheinung aus den letzten Jahren. Warum plötzlich jederfischen möchte wissen wir nicht. Wann wir sie einsetzen und welche Nachteile sie hat, möchten wir hier zusammenfassen.

Was ist eine Schlagschnur?

Als Schlagschnur bezeichnet man eine "extrem dicke" Schnur, die vor die eigentliche Hauptschnur geschalten wird. Das bedeutet, wir binden ans Ende der Hauptschnur 15-20 Meter dickere Schnur. Die eigentliche Montage, befindet sich am Ende der Schlagschnur.

Einsatzgebiet

Wir verwenden sie in erster Linie bei "Industrieflüssen" wie Rhein oder Donau. In diesen Gewässern wird häufig in Steinschüttungen und Buhnen gefischt. Kurz gesagt, ist sie notwendig wenn man häufigen Kontakt mit Steinen und Muscheln hat. Das ist zum Beispiel erfüllt, wenn der Drill an solchen Gewässern vom Ufer statt findet. An Gewässer wie Po verwenden wir sie nie!

Schlagschnur
Verbindung zwischen Schlagschnur und Hauptschnur

Vorteil

Mit jedem Steinkontakt raut die Schnur auf und wird dadurch beschädigt. Diese aufgerauten Stellen müssen abgeschnitten werden. Verwenden wir eine Schlagschnur, müssen wir sie bei starker Beschädigung ersetzen, wodurch die eigentliche Hauptschnur nie gekürzt wird. (spart Geld!) Natürlich hält die dickere Schlagschnur auch stärkeren Belastungen stand und bietet nach einem Steinkontakt noch mehr Tragkraft als die dünnere Hauptschnur.

Nachteil

Am Verbindungsknoten zwischen den Schnüren verfängt sich Treibgut. Außerdem erschwert der Knoten das Auswerfen der Montage, wenn kein Boote eingesetzt wird.

Welche Schlagschnur verwenden wir?

Wir verwenden eine extrem dicke Hauptschnur. Unser bevorzugtes Produkt: Leitner Supercat in 0,65mm.