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Pellet und Bojenfischen am Riba Roja

Unser Highlight 2018 waren zwei Wochen am Riba Roja. Die erste Woche ging es nach Mequinenza zum Pelletfischen. Die zweite Woche wollten wir beim Bojenfischen verbringen.

Anreise

Gegen 16:00 starteten wir direkt von Patricks Büro nach Spanien. Die Fahrt ist der reinste Horror. Wir sind beinahe ganze Nacht durch gefahren, damit wir morgens um 10:00 in Spanien waren. Sehen wir es positiv... zumindest hat man um diese Urzeit keinen Stau mehr 😉

Ankunft in Mequinenza

Ich kannte Mequinenza von Geschichten. Als ich das erste mal durch die Stadt gegangen bin, war es noch krasser als ich es mir vorgestellt habe. Man kann es so beschreiben: Was Kitzbühel für einen Schifahrer ist, ist Mequinenza für Angler. An jeder Stelle wo man das Ufer erreicht, sitzen Welsangler die ihr Glück versuchen. Die Angler kommen aus ganz Europa. Nicht nur aus Österreich und Deutschland wie am Po. Engländer, Franzosen, Italiener und Griechen haben wir getroffen. Hier ist jede Nation vertreten. Verstanden haben wir uns mit jedem Angler, schließlich sind wir alle mit dem gleichen Ziel hier. Waller! Am besten über 2 Meter 😉

Pelletmeile in Mequinenza

Das komplette Dorf ist auf den Wallertourismus ausgelegt. Nicht nur Camps und Angelläden haben sich hier auf Welse spezialisiert. Jedes Restaurant und beinahe jede Hausfassade erinnert einem an unser Hobby. Der Waller ist hier omnipräsent. Ich bin mir sicher, sowas gibt es kein zweites mal auf der Welt.

Spanischer Pelletwels

Woche 1: Pelletangeln

Nach Mequinenza sind wir gekommen um das Pelletangeln zu testen. Bereits am ersten Nachmittag gab es den ersten Fisch über 2+. Ich mache es kurz. Nach 5 Tagen hatten wir 8 Fische über 2 Meter, dazu noch einige knapp darunter. Als Draufgabe zu den Fischen gab es ordentliche Rückenschmerzen und blaue Flecken vom Drillen. Wenn jemand Fangorginen erleben will, muss er hier her kommen!

Der erste Wels beim Klopfen war nach wenigen Minuten gelandet!

Nach den 5 Tagen versuchten wir unser Glück für einen Tag beim Klopfen. Auch wenn es extrem gut begann und wir nach ein paar Minuten den ersten Fisch drillten, sollte es der einzige bleiben. Den letzten Tag verbrachten wir beim Grillen mit anderen Campgästen.

Details zum Pelletfischen findet ihr hier!

Woche 2: Bojenfischen

In der zweiten Woche stand das Bojenfischen auf der To-Do Liste

Die zweite Urlaubswoche wollten wir in den tiefen klaren Bereichen des Staussees mit Boje fischen. Das haben wir bereits das Jahr zuvor erfolgreich getestet. Mit dem erlernten Wissen aus 2017 waren wir uns sicher, dass auch diese Woche erfolgreich wird. Die erste Nacht begann nicht schlecht. Zwei Waller konnten wir landen, auch wenn es nicht die größten waren.

Die erste Nacht war bereits erfolgreich!

Am dritten Tag gab es für beide eine böse Überraschung. Wir standen am Morgen mit Fieber, Kopf- und Halsschmerzen auf. Das Klima an den spanischen Gewässern nimmt einen mit. Jeden Tag Sturm und 30 Grad, so dass man schwitzt und friert gleichzeitig. Das ist anscheinend nicht meine Welt. Den Urlaub abbrechen wollten wir trotzdem nicht.

Kleine Fische gab es ständig

Jeden zweiten Tag wechselten wir den Platz und probierten verschiedene Stellen. Von Buchten, über Holz, Kanten und den Uferbereichen befischten wir alles. Zusätzlich haben wir täglich mehrere Stunden mit dem Fang von Köderfischen verbracht. Natürlich war das ganze angesichts der Erkältung nicht perfekt.

Bis zur Heimreise konnten wir jeden Tag mindestens einen Fisch fangen. Die Größe war nicht berauschend. Zufrieden waren wir trotzdem! Man muss auch fairer weiße sagen, dass wir beim Fischen auf Stauseen keine Profis sind. Tiefen bis 35m sind nicht die Gewässer die ich ständig befische.

Details zum Bojenfischen findet ihr hier!

Video vom Spanienurlaub