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Naturufer

Naturufer ist die Bezeichnung für Erd- und Schlammufer wo sich teilweise große Mengen Totholz im Wasser befinden. Bei jeder Wasserstandsänderung verändern sich diese Ufer. Es brechen Uferböschungen ein und Bäume werden angespült. Das Totholz bietet vielen Fischen - darunter auch den Welsen einen Unterstand. Das Totholz im Wasser bremst zusätzlich die Strömung. Sehr oft findet man unzählige  Güster und Brassen, die den Welsen als Nahrung dienen.

Büsche im Wasser dienen als Dreckfänger

Einen Bericht mit Bilder aus der Praxis findet ihr hier: Bericht

Montagen

In den meisten Fällen kommt eine Upose zum Einsatz. Die Montage kann Flussab über einen Busch gelegt werden. Dabei dient der Busch als Dreckfänger und sorgt dafür, dass die Montage sauber bleibt.

Die zweite Möglichkeit ist das Abspannen: Flussauf, kann man auch an weiter ins Wasser ragendem Totholz, seine Montage abspannen.

Egal für welche Montage man sich entscheidet, man muss auf jeden Fall darauf achten, wo man seine Montage platziert. Man darf nicht riskieren, dass der Köderfisch in den nächsten Baum flüchtet. Genauso sollte man sich beim platzieren der Montage bereits überlegen, ob man den einen gehakten Waller auch landen kann.

Ansicht im Querschnitt - Die Montage liegt an der Kante, hinter einem Busch der als Dreckfänger dient.

 

Gleiche Situation - Ansicht von oben

  

Rahmenbedingungen

Naturufer sind immer einen Versuch wert, wenn sie nicht zu seicht sind. Wenn der Fluss viel Teibgut führt, ist es oft die einzige Möglichkeit seine Montage über Stunden sauber zu halten. Das gleiche gilt, wenn der Fluss zu steigen beginnt und Altarme noch nicht befahrbar sind.

Beispiel:

Bedingungen: 

  • erhöhter Wasserstand im Frühjahr
  • Der Fluss führt Dreck
  • Naturufer ab einer Tiefe von 2-3m

Vorgehensweise: 

Eine Montage wird Flussauf abgespannt an einem toten Baum. Weitere Montagen werden Flussab hinter Totholz oder Büschen am Ufer abgelegt.

Ansicht von oben - Beispiel für einen Angelplatz im Naturufer