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Knochen- /Kranmontage Bauanleitung

Die Knochenmontage und die Kranmontage sind beinahe vergessene Methoden um auf Waller zu angeln. Hier möchten wir eine Bauanleitung zur Verfügung stellen, da es am Markt kaum brauchbare Montagen gibt. Mit ein paar Handgriffen kann man die Montagen für ein paar Euro selbst basteln.

So sehen die fertigen Montagen aus. Rechts der Kran und Links der Knochen

Benötigtes Material:

  • Styroporkugeln mit 10cm Durchmesser
  • 1,5-2m langes Rohr (Karbonrohr, PVC Elektrorohr, altes Spizenteil einer Rute)
  • Karabiner, Wallerschnur, Blei, eventuell Weinkorken, Schlauch
  • Styroporkleber

Aufbau Knochenmontage:

Die Knochenmontage kann ganz einfach gebaut werden. Man bohrt die Syroporkugel im Durchmesser des Rohres durch. Auf beiden Enden des Rohres wird eine Kugel geklebt. Zum Kleben gibt es spezielle Klebstoffe z.B.: UHU POR. Wenn der Kleber getrocknet ist, wird die Hauptschnur durch das Rohr gezogen. An beiden Enden wird ein Karabiner geknotet, damit die Schnur nicht mehr aus dem Knochen gezogen werden kann. Wird ein PVC Rohr verwendet, kann die Schnur nicht mit Karabinern gestoppt werden da der Durchmesser nicht passt. Es ist ein weiterer Schritt notwendig. Es werden zwei Korken durchgebohrt und so zugeschnitzt, dass sie an beiden Enden des Rohres hineingedrückt werden können. Die Korken müssen dabei sicher halten. Durch das Loch im Korken wird die Schnur gefädelt. Es muss jedoch so klein sein, dass es den Karabiner stoppt.

Detailaufnahme Knochenmontage
Bei dicken Rohren kann man mit Korken das durchrutschen verhindern
Der Karabiner wird mit dem Korken gestoppt

Aufbau Kranmontage:

Die Kranmontage ist etwas schwerer zu bauen. Als Rohr für eine Kranmontage benötigt man leichtes Material, damit die Montage aus dem Wasser gehoben werden kann. Es ist hier nur ein Carbonrohr oder ein altes Spitzenteil einer Rute zu empfehlen. (Vom Rutenteil müssen die Ringe entfernt werden)

So schaut das Ende des fertigen Krans aus

Als erstes wird eine Styroporkugel im Durchmesser des Rohres durchgebohrt. Es empfielt sich die Kugel nicht ans Rohr zu kleben. In diesem Beispiel wird die Kugel verschiebbar angebraucht. Wenn die Kugel nicht angeklebt wird, kann die Montage an jede Ködergröße angepasst werden. Das Gewicht des Köders, beeinflusst wie leicht der Kran aus dem Wasser gehoben werden kann. Ist die Kugel variabel montiert, kann die Hebelwirkung beeinflusst werden. Wird die Kugel weiter in die Mitte geschoben, kann man größere Köder anheben. Wir die Kugel weiter zum Blei geschoben, wird ein kleiner Köder nicht zu weit an die Oberfläche oder gar aus dem Wasser gezogen.

Im nächsten Schritt wird die Kugel auf dem Rohr gestoppt. Hierfür werden kleine Schlauchstücke von 0,5-1,0 cm Länge benötigt, die den gleichen Durchmesser wie das Rohr haben. WICHTIG: Die Kugel darf von selbst nicht verrutschen. Ist der Schlauchdurchmesser nicht verfügbar, kann auch mit Kabelbinder nachgeholfen werden.

Ein Schlauch stoppt die Styroporkugel

An ein Ende des Rohres wird ein 150 - 200g schweres Gewicht angeklebt. In diesem Fall ein durchgebohrtes Birnenblei, es kann genauso gut ein Stahlstück oder Stein genommen werden. Das Gewicht dient dazu, die Spitze aus dem Wasser zu heben. Je weiter die Spitze des Kranes nach oben gedrückt wird, desto weiter kommt der Köder Richtung Wasseroberfläche.

Das Blei (oder Metallgewicht) wird am Ende angeklebt

Am Ende wird wie bei der Kranmontage die Schnur durch das Rohr gezogen. An beiden Enden wird ein Karabiner angebunden, damit die Schnur im Rohr fixiert ist.

Das andere Ende der Kranmontage